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3 hilfreiche Tipps für die Werkzeug – Pflege

Werkzeuge

Bildnachweis: © iStock.com/Sirintra_Pumsopa

Passionierte Handwerker verstehen nicht nur etwas von ihrer Arbeit. Sie wissen auch, dass sie nur mit einer hochwertigen und gut gepflegten Ausrüstung gute Ergebnisse erzielen. Umso ärgerlicher ist es daher, wenn sich an sichtbaren und manchmal auch unsichtbaren Stellen wertvoller Werkzeuge Rost festsetzt. Das sieht nicht nur unschön aus – es mindert den Gebrauchswert oder macht die Werkzeuge unter Umständen sogar unbrauchbar. Werden rostanfällige Werkzeuge wie Sägen oder Heckenscheren aber richtig gepflegt und gelagert, gehört Rost der Vergangenheit an. Im folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihr Werkzeug richtig pflegen und vor Rost schützen können.

Tipp Nr. 1: Den richtigen Aufbewahrungsort wählen

Rost auf anfälligen Metalloberflächen bildet sich immer dann, wenn zwei Faktoren zusammen kommen: Feuchtigkeit und Luft. Nun ist es schwer bis nahezu unmöglich, Werkzeuge im wortwörtlich luftleeren Raum aufzubewahren.

Aber auf Feuchtigkeit haben Sie mit dem passenden Aufbewahrungsort sehr wohl Einfluss. Wählen Sie daher für die Unterbringung von Werkzeugen und Geräten einen Raum, in dem es grundsätzlich trocken ist und bleibt. Dafür eignen sich:

  • Dichtschließende Garagen
  • Trockene Kellerräume
  • Isolierte Dach- und Abstellkammern
  • Ausgediente Schuppen

Stehen Ihnen keine größeren Räume zur Verfügung, können Sie auch auf eine Holzkiste zurückgreifen. Hauptsache sie ist trocken und sauber!

Tipp Nr. 2: Werkzeuge umgehend reinigen

Insbesondere bei Erd- und Gartenarbeiten kommen Ihre Werkzeuge fortwährend in Berührung mit Schmutz, nassem Laub und anderen Feuchtstellen. Das an sich ist nicht weiter schlimm – hochwertige Werkzeuge halten das problemlos aus!

Wichtig ist jedoch, dass sie diese unmittelbar nachdem Sie Ihre Arbeit abgeschlossen haben, einer gründlichen Reinigung unterziehen. Es stimmt zwar, dass dies zum weniger vergnüglichen Teil Ihres Hobbys oder Berufes gehört, doch Ihr Portmonee wird es Ihnen danken!

Und Ihre nerven übrigens auch. Schließlich bleibt Ihnen ja beim nächsten Gang in den Geräteschuppen eine böse Überraschung erspart. Bei der Reinigung sollten Sie auf folgendes achten:

  • Schmutzrückstände gehören restlos entfernt!
  • Leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch problemlos ablösen. Sind sie hartnäckiger können hier auch eine Reinigungsbürste und ein Reinigungsmittel helfen.
  • Achten Sie auch darauf, schwer einsehbare Gelenkteile oder andere versteckte Oberflächen ebenfalls gründlich zu reinigen.

Tipp Nr. 3: Werkzeuge richtig pflegen und aufbewahren

Sie haben die Werkzeuge sorgfältig und gründlich gereinigt? Dann ist die wichtigste Arbeit ja schon bereits getan. Jetzt geht es schließlich nur noch darum, Ihre Ausstattung und Ihr Zubehör langfristig vor Rost zu schützen – und zwar mit einem leichten Ölfilm.

Dafür empfiehlt sich ein einfaches Maschinenöl, wie Sie es vielleicht auch vom Ölen Ihrer Nähmaschine oder Fahrradkette kennen. Übertreiben Sie es aber beim Auftragen nicht – es genügen unter Umständen schon wenige Tropfen Öl, um einen dauerhaften Rostschutz zu gewährleisten.

Auf lange Sicht nicht anfällig für Rost sind Sägen und Scheren aber auch, wenn Sie sie in leicht geöltes Papier einwickeln – sicher ist sicher. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass es auf eine dauerhaft trockene Lagerung ankommt.

Tipp: Legen Sie außerdem ein Stück Kreide oder Holzkohle mit in die Aufbewahrungskiste. Diese nehmen nämlich die Umgebungsfeuchtigkeit auf und tragen so zusätzlich dazu bei, dass Sie alles nur keinen Rost in Ihrem Werkzeugkasten finden werden.

Mit diesen genannten Tipps ist sehr einfach, das Werkzeug dauerhaft vor Rost zu schützen. Somit werden Sie sehr lange Freude an Ihren Gerätschaften und Utensilien haben.